Ich hab eigentlich kaum schlechte Erfahrungen mit Final Fantasy gemacht. Habe allerdings selber auch fast keines, dafür aber einige schon bei Freunden gespielt oder beim Spielen zugesehen.
Final Fantasy X hat ein meiner Meinung nach geniales Levelsystem. Eine Art Spielbrett auf dem man sich in alle Richtungen bewegen kann, entsprechend der Punkte die man hat und durch das Kämpfen erhällt. Somit kann man sich aussuchen ob man lieber erst die Werte erhöht oder erst neue Fähigkeiten lernt. Die Charaktere bewegen sich alle auf dem selben Spielbrett und um in den Bereich eines anderen Charas zu gelangen um z.B. einem Schwertkämpfer Weißmagie bei zu bringen muss man einen bestimmten Blockstein auflösen, was insgesamt nur 3 oder 4 mal (geraten, ich weis es nicht mehr) geht.
Final Fantasy XII (war 12, oder Belchen?^^") hat ein ähnliches Levelsystem, jeder Charakter fängt bei seinem Bereich auf dem Spielfeld an. Allerdings gibt es hier (soweit ich das gesehen habe) keine Blokierungen zu den anderen Bereichen. Somit kann man theoretisch einen Magier in Richtung des Schwertkampfes bewegen. Es ist so allerdings nicht möglich einen MNagiecharakter zu einem massiven Schwertkämpfer zu trainieren, man verskillt sich mit solchen Spielerein nur seine Charas. Außer man hat viel Zeit und Geduld und sammelt fleißig Punkte um das gesamte Brett mit jedem Chara frei zu spielen.
Bei XII gefällt mir allerdings das KS nicht wirklich.. Es ist zwar Echtzeit, jedoch hat man einen Balken bei jedem Chara und erst wenn der voll ist kann man wirklich angreifen. Man greift auch nicht direkt an sondern gibt jeder Figur einen Angriff, Fähigkeit oder Magie und der Chara führt das solange aus, bis man ihm eine andere Aktion zuweist. Das ganze lässt sich zwar durch die Gambits recht gut steuern, allerdings gibt es so quasi keine wirkliche Aktion im Kampf und man hat ein halbfertiges KS, das weder richtig rundenbasiert noch richtig echtzeit ist. Nicht mein Fall.
Final Fantasy VII: Dirge of Cerberus ist ein sehr schönes SPiel wie ich finde, auch wenn ich es kaum gespielt habe bisher. Aber ein Egoshooter mit RPG Elementen und einer packenden und gut durchdachten Story kann nur ein Erfolg sein.
Final Fantasy Dissidia (PSP) hab ich auch nur kurz angespielt bei einem Kumpel und auf den ersten Blick war es ein klassisches Beat 'em Up. Aber soweit ich das inzwischen weis levelt man dort auch die Charaktere auf, was es zu einem Beat ' em Up RPG macht, eine interessante Mischung wie ich finde
Die alten Final Fantasy vom SNES sind halt die typischen rundenbasierte RPGs. Mir gefällt es, wie vielen anderen auch, sonst währe die Marke nie so erfolgreich geworden
Die Christal Cronicles Reihe gefällt mir ganz gut. Ich habe den ersten Teil für den GameCube zusammen mit einem Kumpel durchgespielt. Es ist nicht einfach nur jedes Jahr ein paar Level machen. Das Spiel hat eine ganze Menge kleiner SideQuests und sehr viel Stoff für einen Sammelfan. Bis man die Materialien für die Götterwaffen hat gehen schon ein paar Jahrzehnte ins Land XD Gespielt haben wir allerdings nur bis zum Jahre 24 oder so, da haben wir den letzten Endgegner besiegt. Storymäßig hat es sich gelohnt, das anfangs sehr einseitige Spiel zeigt zum Ende hin eine durchaus umfangreiche Story. Besonders gefällt mir auch das jede Map eine eigene Geschichte und Vergangenheit hat.
Neben dem GC Teil habe ich auch den ersten DS Teil, Ring of Faith. Sehr schönes Spiel, aber als ich ziehmlich am Ende irgendwo festhing hab ich nicht mehr weiter gespielt :/
Außerdem habe ich mir den WiiWare Teil My Life as a King geleistet. <Ich habe bereits über 100 Tage gespielt und es macht für Zwischendurch immernoch Spaß. Allerdings hat man nach einigen dutzend Tagen erstmal keine Lust mehr weils zwischenzeitlich nurnoch darum geht seine Abenteurer zu trainieren bis sie endlich den nächsten Dungeon schaffen.