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Monday, December 7th 2009, 10:29pm

Bücher, die euch aufregen

Jeder kennt sie - Bücher die ihr gelest habt und ihr habt es bereut nach dem Lesen, oder sogar mittendrin.
Egal ob Schullektüre oder Fehlkauf, ihr hättet am liebsten das Buch verbrannt und den Autoren gefragt, was er/sie sich dabei gedacht hat.
Hier könnt ihr es mal als ein Ventil nutzen - und anderen vom Buch abraten.

Kate Atkinson - "Behind the Scenes of the Museum"

Okay, das Ganze spielt vielleicht nach dem 1. Weltkrieg und damals war alles sehr anders, aber ich hab jeden der Hauptcharaktere gehasst.
Der Vater besteigt alles weibliche, was er sieht, und ist generell kein sehr guter Vater, die Mutter hat später ebenfalls eine Affäre, die älteste Tochter ist - nachdem sie ihre Jungfraulichkeit verloren hat - sexbessessen und ein Miststück,
Gillian ist ein verzogenes - zum Glück stirbt sie mit 11 Jahren!
Ruby - der Hauptcharakter - hat einen Zwilling, aber sie weiss es nicht. Hat es verdrängt, weil der Zwilling (Pearl) verstorben ist.
Der Satz "I'm a drop of blood - I'm Ruby Lennox." macht gar keinen Sinn!
Und das ganze rumgecheate ist sowieso schon unter aller Niveau für mich - ich bin so froh, dass der Vater später stirbt!
Bin aber nie so weit gekommen .. ich erinnere mich nur dunkel, dass ich einen Teil gelesen habe, wo Ruby hinter einem Vorhang sich versteckt und der Vater mit "Doris!" (mit einer 'Große Brüste'-Geste) da irgendwas macht, was sie nicht sehen sollte.

Kate Atkinson - "Case Histories"

Wieder Leute, die ihre Partner betrügen!
Lass es, Atkinson!!
Ausserdem ist der Anfang so verwirrend für mich und langweilig, ich hab's nicht mal zum zweiten Kapitel geschafft.

Autor vergessen - "Homo farber"

Langweilig, langweilig, langweilig!
Der Hauptchara ist ein totaler Logiker - da ist ja nicht schlecht - aber er hat überhaupt keine Phantasie
und schläft am Ende sogar mit seiner Tochter - die wegen einer Gehirnerschütterung stirbt - nur weil er nicht weiss, dass es seine Tochter ist.
Tjaaaaaa, hätte Hannah mal was GESAGT die 20 Jahre vorher!!
Wieso ich dieses Buch gelesen habe? Meine Mutter hatte es mir als mein 20tesJahrhundertAutorReferat vorgeschlagen und ich bin drauf reingefallen. Hab ne 1- bekommen, aber mit ihrer Hilfe. Hab das Buch nicht mal bis zum Tod der Tochter gelesen.

C-A

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Tuesday, December 8th 2009, 9:39am

Der Richter (nein nicht DER XD) und sein Henker

Ging da um einen pensionierten Bullen, der in der Nachkriegszeit einen Mord aufklärt....am Ende versucht er sich umzubringen, indem er sich mit seinem Magenkrebs vollstopft....also sehr sehr langweilig und wo ist die Kunst daran? Mußte es in der Schule lesen....mag an sich zwar keine Krimis, aber ich glaube selbst Krimikenner fanden an diesem "Werk" nichts gutes...

Warum gilt Dürrenmatt eigentlich als große Kunst? Konnte das nie verstehen...weder an dem Schreibstil ist was besonderes, noch ist die Idee dahinter genial.Angeblich wollte Dürrenmatt damit die Kriminalliteratur ansich kritisieren...aber das konnte ich nirgendwo erkennen...vielleicht wenn man sich mehr mit Krimis beschäftigt, aber meiner Meinung wird in die Nachkriegsliteratur an sich zuviel reininterpretiert... Soweit ich jetzt richtig informiert bin, hat der das sogar nur als Unterhaltung für eine Zeitung damals geschrieben..... Also eigentlich Wegwerfliteratur.*gg*

Ich bin ein Swordian...und wen ich nicht mag, den steche ich. *PIEKS* (frei nach Secret of Evermore)

3

Tuesday, December 8th 2009, 11:45am

Ich glaub, ich hab mal versucht Richter und sein Henker zu lesen. Da war doch dieser Mord im großen Haus und dieser Hund, der Fremde anbellt .. wurde der Hund nicht später erschoßen?

Franz Kafka - Die Verwandlung

Okay, Schullektüre, war ja auch ganz interessant über Franz Kafka zu erfahren - ich bevorzugte die Stunden, wo wir uns mit der Drei Groschen Oper beschäftigt haben, eher - und wir haben das MINI-BUCH bekommen und nebenbei auch die Kassettenversion gehört.
War toll, mussten mal ein paar Seiten überspringen, weil der Vorleser die übersprungen hat.
An sich .. ist das Buch nicht sehr .. also .. es gibt nichts super interessantes.
Ich erinnere mich nur an die Lehrerin, die sagte "Was ist so besonderes am ersten Satz der Geschichte?" da wusste keiner so genau die Antwort "Er gibt gleich einen wichtigen Punkt raus, ohne viel Wirbel darum zu machen."
Da konnte ich nur denken "Na und? Ich hab einige meiner Stories so anfangen lassen - hab ich dafür Preise bekommen? Oder werde als Genie angesehen? Nein!"
Kafka ist nicht so interessant für mich - und die Abschlussfahrt nach Prag war teilweise auch für/über ihn und etwa 80% dieses Ausfluges möchte ich vergessen.

C-A

4

Tuesday, December 8th 2009, 12:00pm

Die Verwandlung hab ich auch gelesen, sogar freiwillig. *g*
Fand das eigentlich ganz gut. Nicht herausragend....die haben Gregor wohl ziemlich ausgenutzt...und als er eben krank wurde (oder zum Käfer, das ist ja alles Interpretation) war er eben nicht mehr gut genug. Aber ist ja Geschmackssache...mich stört immer das Theater, was um die "vermeindliche" Genialität gemacht wird.

Iphigenie auf Tauris

Ging um eine die den Göttern geopfert werden sollte, die ist dann aber von der Göttin glaub ich auf eine Insel stattdessen gebracht wurden. Was ich daran blöd fand war, dass es in dem Stück selbst eine Anspielung auf ein anderes Stück gab. Um also dieses stück zu verstehen mußte man das andere kennen....
Unsere kluge Lehrerin hat uns das Buch über die Ferien zum lesen aufgegeben...(Internet gabs da noch nicht so wie heute) und NACH den Ferien ist sie dann mal mit dem anderen Stück rausgerückt... :thumbdown:

Ich bin ein Swordian...und wen ich nicht mag, den steche ich. *PIEKS* (frei nach Secret of Evermore)